KOLUMNE.10/12/2009

....mal wieder....
Der Geschmack von Scheinheiligkeit
will mir nicht von der Zunge, wenn ich dieser Tage die Debatte über die
Erderwärmung höre. Die Möglichkeit den CO2 und Methan Ausstoss (10x treibhausiger) zu vermindern ist da und alle quatschen und streiten. Allein in der Erde ist genug Hitze für
Jahrtausende. Mir kann keiner erzählen, dass mit etwas Anstrengung die Sache nicht zu Händeln sei. Der Mensch züchtet und schlachtet Tiere zu Billionen jährlich. Ersten sind deren Fürze
auch stark am Treibhauseffekt schuld. Zweitens braucht man für ein Kilo Fleisch die
X-fache Menge an Pflanzen zur Fütterung (diese Pflanzen könnte man sofort für andere Zwecke
direkt benutzen: Nahrung, Öle, Brennstoffe/ Ethanol). Drittens ist es unermessliches Leid,
das schwächeren Lebewesen zugefügt wird.
Der Verdacht drängt sich immer wieder auf, als wolle man von anderen Problemen ablenken, z.B.
die Ausnutzung von Menschen durch Macht und Spiel über das Geld und Kontrolle über Energie.
Den Medien kann man nur bedingt trauen, sind sie doch Eigentum von Grosskonzernen.
Plump in eine Richtung treiben sie Propaganda schon lange nicht mehr. Sie beleuchten
oft beide Seiten einer Einstellung, aber geschickt doch nur in eine Richtung.
Der ewige Tipp: nur nicht einlullen lassen und selber denken und agieren!
Methan
Etwa 70 % der mikrobiellen Methanemission der Erde ist auf Aktivitäten der Menschen zurückzuführen. Durch landwirtschaftlichen Anbau und Tierhaltung wird Methan emittiert, 39 % dieser Emissionen gehen auf die Rinderhaltung zurück, 17 % auf den Nassreisanbau. In Deutschland wurden 1994 etwa 833.000 Tonnen Methan emittiert.
Erdwärmesonde
Bohrung einer Erdwärmesonde (links im Vordergrund aufgerollt die eigentliche Sonde)
Erdwärmesonden (EWS Heizung) sind Rohrbündel, die in einem aus dem Bohrbrunnenbau entlehnten Bohrverfahren im Boden eingebracht werden. Mit ihrer Hilfe wird die Erdwärme aus dem tieferen Erdreich gewonnen, die zumeist zum Heizen (Wärmepumpenheizung) oder Kühlen verwendet wird.
Großtechnische Anlagen [Bearbeiten]
Erstmals flächig erforscht werden soll der Einsatz von Erdwärme im Erdwärmepark in Neuweiler im Nordschwarzwald, einem Baugebiet, in dem ausschließlich Erdwärme zu Zwecken der Gebäudeheizung und –kühlung verwendet wird. Hier soll im Rahmen eines Modellprojekts auch das Heizen bzw. Kühlen der vorhandenen Straßen erstmals umgesetzt werden.
Seit dem 10. November 1994 ist die Erdwärmetiefensonde Prenzlau mit einer Tiefe von 2790 m und einer Dauer-Wärmeleistung mit Wärmepumpe von 520 kW bei einer Gesteinstemperatur von 108 °C in Betrieb. Die Wärmeleistung ohne Wärmepumpe beträgt 150 kW . Die Tiefensonde zeichnet sich durch einen praktisch störungsfreien Betrieb über die Jahre aus, mit seltenen Unterbrechungen von einigen Stunden.
Die RWTH hat in Aachen im November 2004 mit einer Erdwärmesonde eine Tiefe von 2500 m erreicht[3]. Die Gesteinstemperaturen erreichen 70 bis 100 Grad Celsius. Die Erdwärmesonde wird eine Leistung von ca. 450 kW liefern. Dies erspart jährlich ca. 300 t CO2 bei der Gebäudeheizung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdwärme
Nutzung von Erdwärme [Bearbeiten]
Die Geothermie ist global gesehen eine langfristig nutzbare Energiequelle. Mit den Vorräten, die in den oberen drei Kilometern der Erdkruste gespeichert sind, könnte im Prinzip, rechnerisch und theoretisch der derzeitige weltweite Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden. Allerdings ist nur ein kleiner Teil dieser Energie technisch nutzbar und die Auswirkungen auf die Erdkruste bei umfangreichen Wärmeabbau sind noch unklar.
KOLUMNE.04/01/2009

Bedingungsloses Grundeinkommen
Bedingungsloses Grundeinkommen
Ich hatte ja Roland Baader gepriesen und was liberaler Kapitalismus wirklich ist, nämlich einfach nur freier Markt ohne Eingriff des Staates aber auch ohne die Kriminalität zwischen Hochfinanz, manchen Industriebossen, Rüstungsfritzen und dem Staat.
Mich hat dann leicht empört jemand auf meine "Verirrung" hingewiesen und dass er als Punk
die Idee des "bedingungslosen Grundeinkommen" befürworte.
Ich war zunächst etwas sauer, weil ich mir dachte, der Vogel hat die Bücher von Roland Baader
nicht gelesen und will fürs Nichtstun auch noch bezahlt werden. Typisch - dachte ich....
Aber was mir fehlte, und mir auch quer lag, war die soziale Komponente im freien Markt.
Es gibt zu viele Schwache, die es nicht gebacken bekommen.
Er hatte mir dann einige MP3-Vertonungen gemailed, mit einem Vortrag über das "bedingungslose
Grundeinkommen". Der Vortrag war von Götz W. Werner, dem Chef der dm- Kette (Drogerie).
Ich habs mir also angehört und fand, das der Mann symphatisch und fähig klang und bin am Ende
unverdaut aus der Geschichte gegangen. Da ich öfter darüber nachdenken musste, hatte ich mir sein
Buch bestellt: " Einkommen für alle".
Zunächst dachte ich, da steckt Kommunismus dahinter, linker Quatsch.... wo soll denn
die Kohle herkommen. Wo bleibt der Antrieb, wo der Wettbewerb?
So geht es jedem, der dies zum ersten mal hört.
Jetzt, wo ich das Buch fertig gelesen habe, sehe ich mich dazu gezwungen, diese Ideen
weiterzuleiten und zu propagieren!
Götz W. Werner (der jedoch nicht der Erfinder des Grundeinkommens ist) eröffnet Perspektiven,
auf die man von alleine nicht kommt. Er stellt meiner Meinung nach fast das ganze Regierungsspektrum in den Schatten. Solche Leute müssen in den Bundestag, solche Ideen!
Wir brauchen keine Klientelpolitik!!! Wir müssen am gleichen Strick ziehen.
Grob schneide ich hier mal ein paar wichtige Inhalte des Buchs an:
Die jetzige Lage:
Es wird immer weniger Arbeit geben, weil Maschinen und Rationalisierung immer mehr
Arbeitsplätze vernichten. Rationalisierung durch Maschinisierung (schafft Arbeitslosigkeit) wird vom Staat steuerlich unterstützt. Vollbeschäftigung ist eine Illusion! Kranke Wirtschaftszweige werden unnötig subventioniert. Die Misere der Billiglohnländer ist
bekannt und deren Ramsch überflutet das Land. Die Märkte sind ziemlich gesättigt.
Jeder muss ums nackte Überleben kämpfen. Die Würde des Menschen hinkt. Teilnahme an der
Gesellschaft ist nur mit Einkommen möglich. Hartz IV ist offener Strafvollzug. Ersatzbeschäftigungspraktiken sind entwürdigend. Die Systeme sind krank und überlastet. Wir leben in einer humanitären Bankrotterklärung.
Woher kommt das Geld für das Grundeinkommen:
Das Geld kommt ausschliesslich von einer noch etwas erhöhten Mehrwertsteuer, sonst gibt es keine Steuern mehr.
Lohnnebenkosten fallen weg - das Bezahlen von Arbeitslosengeld und Rente in die Sozialversicherung.
Es gibt keine Steuerflucht mehr. Investoren kommen nach Deutschland, weil hier
wieder billiger Produziert werden kann, weil die Arbeit billiger wird. Die Produkte werden
auch billiger, weil die ganzen Lohnnebenkosten und die Ertragssteuern usw. aus den Preisen fallen.
Etwa 800 Euro könne man sich zu Beginn vorstellen, dass jedoch bis 1500Euro gesteigert werden kann, - man muss sich vortasten. Das Einkommen ist an keine Bedingungen geknüpft. Es ist unpfändbar und jeder bekommt es, vom Säugling, bis zum Greis.
Jeder kann den Beruf wählen, den er möchte! Das verdiente Geld kommt unversteuert oben drauf.
Es gibt sonst keine versteckten Steuern mehr für niemanden. So kann der Arbeitgeber sinnvolle
Investitionen tätigen und ist nicht auf Steuersparmodelle angewiesen, die zu unsinnigem
Verhalten zwingen.
Zum Krankenkassenkram: Der Bürger muss sich mit seinem Körper besser auseinandersetzen
und wieder Eigenverantwortung übernehmen. Die individuelle Krankenvorsorge sollte Sache des Einzelnen sein und Versicherungen dazu selbst wählen. Nur die Grundversorgung im Bedürftigkeitsfall sollte von der Gemeinschaft abgedeckt werden.
Der Steuerwasserkopf muss weg. Transparenz durch nur eine Steuer - auf die Endprodukte.
Ertragssteuern sind Knospenfrevel !
Laut CDU Ministerpräsident Dieter Althaus und einer Rechnung der Konrad Adenauer Stiftung wäre ein Grundeinkommen von mon. Euro 750.- finanzierbar.
Einführung:
Ertragssteuer und Mehrwertsteuer müssen langsam über ein paar Jahre runter bzw. hoch gefahren werden, sonst gibts Chaos.
Fin:
Das Steuerwesen ist letztlich keine Form von erlaubtem Raub, sondern ein bürgerschaftliches
Gestaltungsinstrument.
Das Grundeinkommen hat nichts mit Sozialpolitik zu tun. Die Gesellschaft braucht es, weil sich die
Grundbedingungen für Arbeit dramatisch verändern.
Dieser Traum soll einen Sog erzeugen und real werden. Wir schaffen das Bewusstsein zusammen.
Wir kristallisieren die Zukunft mit unserem Denken!
http://www.unternimm-die-zukunft.de/
KOLUMNE.05/11/2008

Glückwunsch Barack Obama und der Welt
Barack Obama ist Präsident. Das ist auf jeden Fall auch mir einen
kleinen Eintrag wert.
Er hat an Orten gelebt, um zu wissen, worauf es ankommt. Bush war
Präsedentensohn, Er wusste es nicht. Es ist immer gut Leid gefühlt zu
haben, um bessser zu verstehen.
Die Welt ist jetzt schon wieder ein Stück besser. Drahtzieher und
Hintermänner üblem Treiben sind sicher geblieben und sie hecken
bestimmt schon wieder neue Pläne. Aber diesmal haben sie wenigstens
noch eine Schranke. Zu hoffen, dass die Barriere hält und die Träume
zurückkehren werden.
Glück auf.